Vier unverzichtbare Tipps für gutes Webdesign

professionelles webdesign

Gutes, professionelles Webdesign muss einer Vielzahl von Kriterien genügen. Neben der Nutzerfreundlichkeit (Usability) spielen auch die Menüführung und die Qualität der Inhalte eine wichtige Rolle. Lesen Sie weiter, um zu erfahren, welche Faktoren für den Erfolg einer Webseite sonst noch von Bedeutung sind.

Kurze Ladezeiten

So attraktiv hochauflösende Grafiken und automatisch startende Videos auch sein mögen: Wenn diese die Ladezeit derart verlängern, dass die Seite nach fünf bis sieben Sekunden noch immer nicht aufgebaut ist, sollte man besser darauf verzichten. Zu lange Wartezeiten schrecken den Nutzer ab und bewirken, dass er zurück zur Suchmaschine wechselt. Um die Ladezeiten möglichst kurz zu halten, stehen dem Webdesigner eine Vielzahl von Methoden zur Verfügung. Statt Grafiken können beispielsweise CSS-Eigenschaften genutzt werden. Extern ausgelagerte CSS- und Javascript-Dateien können den Aufbau der Webseite ebenfalls beschleunigen. Mithilfe von Tools wie „Firebug“ oder „Yslow“ lassen sich die Ladezeiten jeder einzelnen Datei ermitteln.

Einheitliches Schriftbild

Eine Faustregel beim Webdesign besagt, dass maximal drei verschiedene Schriftarten verwendet werden sollten. Bei den meisten Websites sind eine bis zwei Schriftarten vollkommen ausreichend. Möchte man einzelne Passagen oder Wörter hervorheben, sollte dies über Markup-Befehle (kursiv, fett, unterstrichen) und über H-Tags geschehen, die für die Überschriften vorgesehen sind. Die Schriftgrösse sollte stets auf die jeweilige Zielgruppe abgestimmt werden. Senioren bevorzugen Webseiten, die einen hohen Lesekomfort bieten – bei solchen Projekten ist es ratsam, mindestens Schriftgrösse 12 zu wählen. Bei längeren Texten empfiehlt es sich, dem User eine Verkleinerungs- und Vergrösserungsfunktion anzubieten.

Ausrichtung an den Bedürfnissen der Zielgruppe

Eine Webseite, die sich an Senioren richtet, stellt andere Anforderungen als eine Internetpräsenz, die für Teenager gedacht ist. Bevor man damit anfängt, ein Webdesign-Konzept zu entwerfen, sollte deshalb klar sein, welche Zielgruppe man erreichen will. Der erste Eindruck ist entscheidend: Innerhalb von Sekundenbruchteilen zeigt sich, ob der User die Seite annimmt oder nicht. Will man um jeden Preis Aufmerksamkeit erregen, ist ein innovatives Design eine gute Wahl. Wer das Vertrauen der Zielgruppe gewinnen möchte, sollte ein eher konservatives Webdesign wählen. Grundsätzlich gilt: Je älter die Zielgruppe, desto einfacher sollte die Benutzerführung sein.

Optimierung für die Suchmaschinen

Die schönste Internetseite nützt wenig, wenn sie in den Weiten des World Wide Web nicht gefunden wird. Aus diesem Grund ist die Suchmaschinenoptimierung (SEO) ein wichtiger Bestandteil des Webdesigns. Zu einer professionellen Optimierung gehören einerseits Onpage-Massnahmen wie die Verwendung von themenrelevanten Suchbegriffen (Keywords), optimierten Meta-Tags und suchmaschinenfreundlichen URLs. Andererseits muss die neue Seite mit Backlinks versorgt werden, um die Sichtbarkeit im Netz zu verbessern. Während die Onpage-Optimierung bereits vor der Aufschaltung der Seite erfolgt, ist die Offpage-Optimierung ein kontinuierlicher Prozess. Eine Schlüsselrolle spielen dabei die sozialen Medien: Wer bei Facebook und Co. Präsenz zeigt, kann mit einer raschen Verbesserung der Suchmaschinenposition rechnen.



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2 Kommentare to Vier unverzichtbare Tipps für gutes Webdesign

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